Magnesium
Magnesium nimmt unter den Mineralstoffen eine Schlüsselstellung ein: Es ist an einer sehr großen Zahl enzymatischer Reaktionen beteiligt und Voraussetzung dafür, dass andere Mineralstoffe überhaupt verwertet werden können.
Bedeutung von Magnesium
Magnesium ist an einer sehr großen Zahl enzymatischer Reaktionen im Körper beteiligt und greift auf allen Funktionsebenen ein. Es ist nicht der einzige wichtige Mineralstoff, nimmt bei der Koordination der anderen Mineralstoffe aber eine Schlüsselstellung ein. Viele Stoffe können ihre Funktion erst dann erfüllen, wenn ausreichend Magnesium zur Verfügung steht — fehlt Magnesium, kann etwa Calcium vom Körper nicht in gewohntem Maß verwertet werden.
Besondere Bedeutung hat Magnesium für die Muskulatur. Auch am Energiestoffwechsel, an der Knochenstruktur und am Elektrolythaushalt ist der Mineralstoff beteiligt. Und das Nervensystem ist auf Magnesium angewiesen — in einem Alltag mit hoher Belastung ein nicht unwesentlicher Aspekt.
Was Magnesium im Körper leistet
Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils gilt für Magnesium: Es
- trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
- trägt zur normalen Muskelfunktion bei
- trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei
- trägt zur normalen psychischen Funktion bei
- trägt zur Verringerung von Ermüdung und Müdigkeit bei
- trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei
- trägt zur normalen Eiweißsynthese bei
- trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
- trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei
- hat eine Funktion bei der Zellteilung
Diese Angaben sind die nach europäischem Recht zugelassenen gesundheitsbezogenen Aussagen zu Magnesium (Verordnung (EU) Nr. 432/2012).
Wie viel Magnesium der Körper braucht
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt als Schätzwert für eine angemessene Zufuhr bei Erwachsenen 300 Milligramm täglich für Frauen und 350 Milligramm für Männer. Der Bedarf ist keine feste Größe: Er verändert sich mit Lebensphase, körperlicher Aktivität und Ernährungsweise.
Magnesium ist in Vollkornprodukten, Nüssen, Hülsenfrüchten, grünem Gemüse und in manchen Mineralwässern enthalten. Wie viel davon tatsächlich im Körper ankommt, hängt von der Aufnahme im Darm ab — und die ist begrenzt. Selbst ein gesunder Darm nimmt nur einen Teil des zugeführten Magnesiums auf, und die Aufnahmefähigkeit verändert sich im Lauf des Lebens.
Genau an diesem Punkt setzt die transdermale Anwendung an: die Zufuhr über die Haut, die den Verdauungstrakt umgeht.
Magnesium im Fernsehen
Der Sender RTL hat sich im Magazin Punkt 12 mit dem Thema Magnesium befasst.
Externes Video
Wenn Sie das Video starten, werden Daten an YouTube (Google) übertragen — darunter Ihre IP-Adresse. Vor dem Klick geschieht das nicht.